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Obedience – Perfektion, scheinbar spielerisch und leicht

Obedience ist eine Wettkampfsportart, die hohe Anforderungen an Mensch und Hund stellt.
In Prüfungen werden verschiedene, vielseitige und komplexe Gehorsamkeitsübungen verlangt, bei denen sowohl die Schnelligkeit, als auch die Exaktheit der Ausführung bewertet werden. Um eine gute Bewertung zu erhalten, muss der Hund  freudig und bereitwillig den Signalen seines Hundeführers folgen. Besonderer Wert wird auf die Harmonie zwischen Hund und Mensch gelegt.

Um im Hund das erwünschte Arbeitsverhalten zu erreichen, wird bei der Ausbildung des Hundes mit positiver Verstärkung gearbeitet und auf Strafe verzichtet. Allerdings ist höchst konsequentes Arbeiten die Voraussetzung für ein erfolgreiches Team. Alle Übungen müssen äußerst exakt erarbeitet werden, um sie in der gewünschten Vollendung ausführen zu können.
In Deutschland existiert seit 2004 eine Prüfungsordnung, nach der Prüfungen ausgerichtet werden.
Es gibt 4 verschiedene Prüfungsklassen, die sich im Schwierigkeitsgrad der Übungen und der Dauer der Prüfung unterscheiden.  Durch ein vorzügliches Prüfungsergebnis erwirbt man die Qualifikation für die nächst höhere Prüfungsklasse.
 In jeder Prüfungsklasse müssen die Teams 10 verschiedene Übungen zeigen, die jeweils direkt nach der Ausführung einzeln bewertet werden.

Ansprechpartner
LeitungAndy Rumold
Kontaktobedience(at)ghsv-boennigheim.de
Trainingszeiten

Donnerstag
Obedience Klasse 2: 18-19 Uhr
Obedience Klasse 3/Trainer: 19-20 Uhr
Obedience Beginner: 20-21 Uhr
Obedience Klasse 1: 21-21.30 Uhr

Folgende Übungen werden in unterschiedlicher Zusammensetzung in den einzelnen Prüfungsklassen verlangt:

  • Verhalten gegenüber anderen Hunden
  • Stehen und Betasten
  • Gebiss zeigen
  • Bleibübungen (Sitz und Platz werden in der Gruppe von mehreren Hunden ausgeführt)
  • Fußarbeit (Leinenführigkeit und Freifolge)
  • Sitz, Platz und Steh aus der Bewegung
  • Kommen (auch unterbrochen von Steh und Platz)
  • Apportieren
    --> auf ebener Erde
    --> über eine Hürde
    --> Metallapport
    --> Bringen auf Anweisung (Richtungsapport)
  • Voraussenden in ein Viereck
  • Sprung über eine Hürde
  • Geruchsunterscheidung aus 6 Gegenständen
  • Kontrolle auf Distanz

Hinzu kommt eine Bewertung für das Mensch-Hund -Team, bei der die Harmonie zwischen Mensch und Hund bewertet wird.
Ein entscheidender Unterschied zu den bekannten Unterordnungsprüfungen besteht darin, dass nicht nach einem festgelegten Schema selbständig gearbeitet wird, sondern ein Steward für jede Prüfungsklasse  einen Parcours entwirft und die Prüfungsteilnehmer durch die Prüfung führt. Nur nach dessen Anweisung darf gearbeitet werden.

Obedience ist prinzipiell für jeden Hund geeignet; ein Hund mit Arbeitswillen macht die Ausbildung aber deutlich leichter. Die Anforderungen an den Hundeführer sind vielseitiger. Ausdauer, Fleiß, Geduld und Konsequenz sind Voraussetzung für den Erfolg. Häufiges, selbständiges Üben auch außerhalb der Trainingszeiten ist erforderlich um Fortschritte zu erzielen.  Da es sich bei Obedience um eine Wettkampfsportart handelt, sollte man zusätzlich Freude an der Teilnahme von Prüfungen  mitbringen.
Das Ausbilden eines Obedienceteams ist sehr zeitintensiv. Grundelemente wie Fußarbeit,  Sitz aus der Bewegung und Platz aus der Bewegung sollten vor Beginn der Obedienceausbildung beherrscht werden. Unsere Basissparte arbeitet Hand in Hand mit uns und formt diese Elemente bereits obediencetauglich.  Erst nach Abschluss der Basisausbildung durch eine bestandene Begleithundeprüfung  nehmen wir Teams in das Obediencetraining auf. Wir können dann die wertvolle Trainingszeit für das Erarbeiten der obediencespezifischen Übungen einsetzen.