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21.07.2018

Erschwerte Bedingungen

Die Turnierhundesportler des GHSV Bönnigheim trotzen Blitz, Donner und starkem Regen und werden mit Pokalen belohnt.


Unerwartete Herausforderungen hat das Flutlichtturnier des VdH Löchgau am 21. Juli durch Wetter- und Platzbedingungen für die Turnierhundesportler des GHSV Bönnigheim bereitgehalten. So zogen just zum Beginn des Wettkampftages in den frühen Abendstunden Gewitterwolken auf, die Blitz und Donner am Firmament und heftige Platzregen über der Löchgauer Anlage mit sich brachten. Nach einer anfänglichen Unterbrechung deswegen lief der Turnierbetrieb aber weiter. Weil jedoch sich niederschlagsfreie Phasen mit immer wieder plötzlich herunterprasselnden starkem Regen abwechselnden, wurden die Unterordnungsvorführungen für die Vierkämpfer zu einem Lotteriespiel.

Einen der heftigen Schauer bekam Kathrin mit ihrer Ilectra ab. Unbeeindruckt davon zeigte die junge X-Herder-Hündin im VK 2 zum Stolz ihrer Hundeführerin dennoch eine freudige Fußarbeit, was der Leistungsrichter auch mit einer sehr guten Wertung belohnte. Die Positionen aus der Bewegung – Sitz, Platz und Steh – nahm sie ebenfalls zunächst rasch und ohne zu zögern trotz des nassen Untergrundes an. Doch verleitete sie der niederprasselnde Regen dann dazu, sich zu schütteln. Dadurch verließ Ilectra die Positionen vorzeitig, was einige Punkte kostete. Dafür bewies sie bei den Laufdisziplinen später wiederum mit schnellen und fehlerfreien Läufen, was in ihr steckt und spurtete auf den zweiten Platz der Altersklasse w19. Pech bei der Unterordnung hatte auch Susanne mit ihrer Hündin Ellie. So kostete es die beiden einiges an Motivation den Wettbewerb zu Ende zu laufen, was schlussendlich jedoch mit einem Pokal als Erstplatzierte der Altersklasse w 50 im VK 1 belohnt wurde.

Teils suboptimal verlief das Turnier ebenfalls für Luitgard mit ihrer Briard-Hündin Anouk. Der heftige Regen während der Unterordnung konnte das routinierte VK3-Team zwar nicht aus der Contenance bringen. Dafür erhielten sie 54 von 60 Punkten. Aber ein direkt an einem Slalomtor stehender Lautsprecher irritierte die sonst so tiefenentspannte Anouk so sehr, dass vor dem Tor zurückschrak. Ansonsten blieben die beiden jedoch fehlerfrei und konnten ebenfalls als Erstplatzierte in der Altersklasse w 35 einen Pokal mit nach Hause nehmen. Stolz auf die Leistung ihres Hundes trotz der schwierigen Bedingungen war auch Jule. Im VK2 trat sie mit ihrem Malinois-Rüden erstmals an. Mit ihren weitestgehend fehlerfreien Vorführungen errangen sie in der Alterklasse w35 den ersten Platz. Sandra brach den VK3-Einstand ihrer Riesenschnauzer-Hündin Amica in der Altersklasse w19 nach der Unterordnung indes ab. Angesichts des wegen des Regens aufgeweichten Rasenplatzes und der nassen Hindernisse wollte sie keine Verletzungen riskieren. Denn am darauf folgenden Wochenende steht ihr und Amica Großes bevor: Die beiden starten bei der Obedience Deutsche Meisterschaft des Pinscher Schnauzer Klubs.

Im Dreikampf stellte Sandras Zwergschnauzerhündin Hayka unter Beweis, dass sie die Größte ist. Dabei nahm die kleine Hundedame vor allem in der letzten Disziplin, dem Hindernislauf, all ihren Mut zusammen. Trotz der unheimlichen Schattenwürfe der Hindernisse auf dem inzwischen kurz vor Mitternacht nur durch Flutlicht erleuchtenden Hundeplatz absolvierte sie den Parcours und ließ sich damit den ersten Platz nicht mehr nehmen. Maxis Zwergpudel-Hündin Kiri, für die es das erste Turnier war, verließ hingegen die Konzentration zu später Stunde. So endete nach einem super Einstand im Hürden- und Slalomlauf der Dreikampf für sie in der letzten Disziplin mit einer Disqualifikation.